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Sportnachrichten 2016


Mülheimer Indoorcup

Team "Roter Drache" gewinnt

Beim 4. Mülheimer Drachenboot Indoorcup waren gleich zwei Mannschaften des Mülheimer Kanusportvereins vertreten. Das Team "Roter Drache Mülheim" und die "Mamas und Papas". Während die "Mamas und Papas" unbedingt das Achtelfinale erreichen wollten, hatten die "Roten Drachen" den Finaleinzug als Ziel ausgegeben.
Zunächst mussten die Teams in der Gruppenphase vier Rennen bestreiten. Beim Indoorcup sind zwei Drachenboote über eine Seilkonstruktion miteinander verbunden. Ziel ist es, innerhalb eines 45 Sekunden dauernden Rennens im Tauziehprinzip das gegnerische Boot zu ziehen. Wer nach der Schlusssirene vorne liegt bekommt einen Punkt. Drei Punkte gewinnt das Team, das seinen Gegner vor Ablauf der 45 Sekunden einen Meter weit gezogen hat.
Einen schweren Stand in ihrer Gruppe hatten die "Mamas und Papas". In zwei Rennen gab es jeweils einen vorzeitigen K.o. In den beiden anderen Rennen hatte das MKV Boot nach 45 Sekunden das Nachsehen. Der Traum vom Achtelfinale war damit geplatzt.
Besser lief es bei den "Roten Drachen". Alle vier Rennen gewann das Team vor Ablauf der 45 Sekunden. Insgesamt waren die Sportlerinnen und Sportler nur 51,86 Sekunden auf dem Wasser, eine beeindruckende Leistung. Noch stärker allerdings war der Vorjahressieger, das "Ruhrpottboot". Dieses Team benötigte für ihre vier k.o.- Siege nur insgesamt 33,16 Sekunden. Bereits im ersten Rennen hatten sie den Tagesrekord mit einer Siegeszeit von 4,82 Sekunden aufgestellt.
Ihre beeindruckende Stärke stellen die beiden Teams dann auch in den Achtel- Viertel- und Halbfinalläufen eindrucksvoll unter Beweis. Für das Halbfinale benötigte der "Rote Drache" nur 8,63 Sekunden, das war ihre Tagesbestzeit. So kam es im Finale zum Kampf zwischen den beiden Booten, die ihre sämtlichen sieben Rennen vor Ablauf der 45 Sekunden gewonnen hatten. Und das Finale wurde dann so spannend, wie es die Vorlaufergebnisse prophezeit hatten. Beide Boote lagen über die gesamte Zeit beinahe gleichauf. Als die Schlusssirene ertönte, wusste keiner der 20 Sportlerinnen und Sportler, wer gewonnen hatte. Als das aufgewühlte Wasser wieder etwas ruhiger wurde, verkündete die Jury dann das Ergebnis. Sieger war das "Team Roter Drache". Der Vorsprung auf das "Ruhrpottboot" hatte 2 Zentimeter betragen!

 

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Starke MKV Sportler werden belohnt

Die erfolgreiche Saison 2016 wirkt nach

Aktuell bereiten sich die Athleten der Rennsportabteilung des Mülheimer KV auf die kommende Saison vor, die traditionell mit der Frühjahrsregatta am 28. April auf dem Essener Baldeneysee beginnt.
Aber die sehr erfolgreiche Saison 2016 wirkt nach. Insgesamt sechs Sportlerinnen und Sportler wurden auf Grund ihrer sehr guten Leistungen in den NRW Kader berufen. In der Altersgruppe Schüler A ist es Jonas Borkowski. In den Kader der männlichen Jugend wurden Florian Schimanski, Leander Weymann und Sven Kock berufen. Die MKV Farben bei den Damen Junioren vertreten Johanna Schimanski und Emily Biesen. Johanna Schimanski wurde darüber hinaus auch in den Kader des Deutschen Kanu Verbandes berufen.
Für die eingeladenen Sportler und auch ihre Mannschaftskameraden ist die Einladung ein großer Ansporn, auch in der kommenden Saison wieder gute Platzierungen zu erkämpfen. Der erste Test des NRW- Kaders findet am Wochenende 26. Und 27. November statt.

 

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Kanu-Triathlon in Datteln

MKV gewinnt die Gesamtwertung

Beim letzten Wettkampf der Saison, dem Kanu-Triathlon in Datteln, konnte die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV den Gesamtsieg erringen. 3 erste Plätze, 6 zweite Plätze und ein dritter Platz waren die Ausbeute dieses anstrengenden Wettkampfes. In der Leistungsklasse, der Junioren- und Jugendklasse standen folgende Strecken auf dem Programm: 4000 Meter paddeln, 6,1 Kilometer Fahrrad fahren und 3600 Meter laufen. Die Schüler A und B mussten 2000 Meter paddeln, 5,2 Kilometer Fahrrad fahren und ebenfalls 3600 Meter laufen.
Matthias Höser in der Leistungsklasse eröffnete den Wettkampf für den Mülheimer KV. Nach der Paddelstrecke lag Matthias noch in Führung. Den Vorsprung konnte er jedoch beim Radfahren und beim Laufen nicht verteidigen und gewann schließlich die Silbermedaille. Max Boscheinen bei den Junioren errang ebenfalls den zweiten Platz, auf der bereits nach dem Paddeln gelegen hatte.
Eine klare Angelegenheit war der Wettkampf bei den Damen Junioren. Johanna Schimanski und Anna Sofia Keil feierten einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg. Gleichauf überquerten sie nach dem Laufen die Ziellinie. Die Jury glaube allerdings Johanna knapp vorne gesehen zu haben.
Spannend wurde es bei der männlichen Jugend. Klaus Steinbrink feierte hier ebenfalls einen Start-Ziel Sieg. Matteo Keil, der nach dem Paddeln noch abgeschlagen auf dem vierten Rang gelegen hatte, kämpfte sich bravourös an Klaus heran und wurde nur ganz knapp geschlagen.
In der Altersklasse Schüler A lieferten sich die MKV Athleten Sven Kock, Florian Schimanski und Phillip Biesen einen harten Kampf um die Medaillenplätze. Nach bewältigten 10800 Metern wurde Florian schließlich Zweiter vor Sven und Phillip. Tom Widmann belegte hier den 6 Rang und Leander Weymann wurde Achter.
Eine sichere Angelegenheit war der Wettkampf in der Altersklasse Schüler B. Jonas Borkowski war beim Paddeln, Fahrrad fahren und Laufen nicht zu schlagen und gewann souverän. Sein Bruder Linus zeigte insbesondere beim Laufen eine tolle Leistung und erkämpfte sich noch die Silbermedaille.
Nach diesem tollen Wettkampf geht es jetzt weiter mit der Vorbereitung auf die nächste Paddelsaison.

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Herbstcup 2016 ist tollgelaufen

Trotz durchwachsenem Wetter viel Spaß

Unser diesjähriger Herbstcup war trotz einiger Anlaufschwierigkeiten mal wieder ein voller Erfolg. Wieso Anlaufschwierigkeiten? Die Terminfindung gestaltete sich zunächst schwierig. Nachdem der Termin dann gefunden war stellten die Organisatoren fest, dass die Wanderbootfahrer (immer) am 3. Oktober unterwegs sind und dass viele Rennsportler auf Klassenfahrt waren. Dazu füllten sich anfangs die Sportler- und Helferlisten nur sehr spärlich. Und der Herbstcuptag begann mit Regen!
Aber mit dem ersten Start verzogen sich die dunklen Wolken und die Stimmung bei den letztlich vielen Helfern und Sportlern war toll. Wir konnten Rennen von der Altersklasse Schüler C über die Leistungsklasse und Wanderbootrennen bis zum Drachenbootrennen anbieten. Und wenn mal kein Boot zur Verfügung stand, so wie beim Rennen der männlichen Wanderfahrer, dann wurde aufs Surfbrett ausgewichen. Eltern setzten sich mit ihren erfahrenen Rennsportkindern in Rennkajaks, die Rennsportler duellierten sich in „Rückwärtsrennen“ und beim Drachenbootrennen traten die Mannschaft des „Roten Drachen“ im Zehnerboot gegen eine zusammengewürfelte Truppe im Zwanzigerboot an. Natürlich gab es auch die ein oder andere Kenterung, aber die tat der guten Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil.
Natürlich gab es auch wieder Verpflegung auf höchstem Niveau, alle Lebensmittelspender hatten wieder einmal ihre beste Rezepte ausgegraben und umgesetzt.
Der Dank der Organisatoren geht an dieser Stelle noch einmal an alle Sportler (insbesondere die, die nur noch selten im Rennboot sitzen) und an alle Helfer, ohne die ein solcher Tag nicht möglich gewesen wäre.
Wir freuen uns schon auf den Herbstcup 2017, der dann an einem Termin stattfinden wird, an dem alle MKVer teilnehmen können!

Erfreut euch aber erst einmal an den schönen Bildern! Für diejenigen, die das eine, oder andere ins heimische Album einfügen wollen hier vorübergehend alle Bilder in Originalgröße zum Download: Herbstcup2016.zip (147MB).

 

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MKV im Goldrausch

Rennsportteam zeigt in Holland eine ganz starke Leistung

Die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV präsentierte bei der Brabant Regatta in holländischen Tilburg in überragender Form. Die Mannschaft errang insgesamt 40 Podest Plätze. 19 Siege, 11 zweite Plätze und 10 dritte Plätze waren die Ausbeute eines erfolgreichen Wochenendes. Überragender Kanute war Klaus Steinbrink, der sechs Goldmedaillen gewann.
Am Samstag standen die 1000 Meter Rennen auf dem Regattaplan. Der K4 der Schüler A gewann in der Besetzung Florian Schimanski, Leander Weymann, Philipp Biesen uns Sven Kock. In diesem Rennen belegte das zweite MKV Boot mit Glenn und Bennet Geisen, Tom Widmann und Jonah Sroka den zweiten Platz. Im K1 der Schüler B gewann Jonas Borkowski, das Rennen im K1 der Jugendklasse gewann Klaus Steinbrink. Im K4 war Klaus ebenfalls erfolgreich. Das Mülheimer Boot komplettierten Phillip Kühl, Matteo Keil und Henri Fürch. Im K2 waren Klaus Steinbrink und Phillip Kühl nicht zu schlagen, sie gewannen souverän. Der Sieg im K1 bei den Juniorinnen ging an Emily Biesen. Im K1 der Schüler A war Sven Kock nicht zu schlagen, die weiteren Positionen in diesem Rennen gingen an Glenn Geisen, Florian Schimanski und Leander Weymann.
Im Rennen der weiblichen Schülerinnen B ließen Anna Marie Fuchs und Janna van den Toorn nichts anbrennen und siegten mit großem Vorsprung. Genauso souverän siegten Linus und Jonas Borkowski im K2 bei den Schülern B.
Auch über die Langstrecken gingen die viele Siege an den MKV. Über 2000 Meter siegte bei den Schülern A Sven Kock, über 3000 Meter siegte Klaus Steinbrink und Emily Biesen gewann das 3000 Meter Rennen bei den Juniorinnen.
Am zweiten Regattatag standen dann die 500 Meter Rennen auf dem Plan. Anna Marie Fuchs und Janna van den Toorn ließen sich auch auf der Kurzdistanz den Sieg nicht nehmen. Jonas und Linus Borkowski im K2 siegten ebenso sicher wir Klaus Steinbrink im K1. Der K4 mit Schimanski, Weymann, Biesen und Kock war auch über 500 Meter das Maß der Dinge. Klaus Steinbrink gewann schließlich zusammen mit Philipp Kühl im K2 seine sechste Goldmedaille. In der Altersklasse Schüler A gewann Florian Schimanski mit seinem Partner Sven Kock. Jonas Borkowski gewann im K1 seine vierte Goldmedaille und das Duo Schimanski Kock siegten im K2 vor dem zweiten Mülheimer Boot in der Besetzung Glenn Geisen und Tom Widmann.
Glenn Geisen gewann insgesamt 4 Silbermedaillen. Im K1 über 1000 Meter, im K2 über 1000 und 500 Meter zusammen mit Tom Widmann und im K4 über 500 Meter zusammen mit Bennet Geisen, Tom Widmann und Jonah Sroka. Weitere Silbermedaillen gewannen im K2 über 500 Meter die Damen Junioren Emily Biesen und Anna Sofia Keil, Anna Marie Fuchs über 500 Meter im K1, Matthias Höser in der Leistungsklasse über 500 Meter, Leander Weymann über 2000 Meter und Max Boscheinen in der Leistungsklasse im K4, zusammen mit drei Sportlern aus Holland.

Dritte Plätze gingen an Max Boscheinen und Matthias Höser im K2 über 1000 Meter, Anna Sofia Keil im K1 über 1000 und 3000 Meter und Florian Schimanski über 1000 und 2000 Meter.
Weitere dritte Plätze über 500 Meter errangen Caroline Scherer im K2 mit einer holländischen Partnerin, Florian Schimanski im K1, Anna Sofia Keil im K1, Linus Borkowski im K1 und der K4 mit Klaus Steinbrink, Philipp Kühl, Matteo Keil und Finn Tschacher.
Teile der Rennsportmannschaft werden noch an einem Marathon in De Rijp in den Niederlanden und am Kanu Triathlon in Datteln teilnehmen, dann ist die Rennsaison 2016 zu Ende.

 

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Johanna Schimanski gewinnt beim Länderkampf Gold

Länderkampf „Olympic Hope Games“ im ungarischen Szeged

Auf den Punkt fit präsentierte sich die MKV- Spitzenfahrerin Johanna Schimanski beim Kanu Länderkampf „Olympic Hope Games“ im ungarischen Szeged.
Johanna war vom Bundestrainer im K2 über 200, 500 und 1000 Meter gemeldet worden, sowie im K4 über 500 Meter. Das deutsche Quartett war über 500 Meter das Maß der Dinge. Den Vorlauf gewannen Cassandra Johnson, Vanessa Bülow, Katharina Diederichs und Johanna Schimanski in der sehr guten Zeit von 1:39:509 Minuten mit fast einer Sekunde Vorsprung vor dem zweiten deutschen Vierer. Damit hatten sich die vier jungen Damen direkt für das Finale qualifiziert. Hier warteten dann die starken Ungarinnen. Und es wurde das erwartet knappe Rennen. Am Ende gewann das deutsche Boot in der Zeit von 1:38:389 Minuten hauchdünn vor Ungarn. Mit dieser Zeit hätte das deutsche Quartett bei den Olympischen Spielen den 2. Platz im B- Finale gewonnen.
Starke Leistungen zeigte Johanna auch im K2 mit ihrer Partnerin Carolin Sorgers, mit der sie zum ersten Mal auf einem Wettkampf zusammen im Boot saß. Über 200 Meter bedeutete der zweite Platz im Vorlauf die direkte Qualifikation für den Endlauf. Nach 42:141 Sekunden überquerte das deutsche Boot die Ziellinie, nur vier Zehntel hinter Schweden. Das bedeutete den undankbaren vierten Rang. Ähnlich lief es über 500 Meter. Nach dem zweiten Rang im Vorlauf und einem deutlichen Sieg im Zwischenlauf standen Johanna und Carolin im Finale. Trotz einer nochmaligen Leistungssteigerung reichte die gefahrene Zeit von 1:49:362 Minuten wiederum nur zum guten aber undankbaren vierten Rang.
Pech hatte Johanna im K2 über 1000 Meter. Mit ihrer Zweierpartnerin Kyra Klaft hatte sie sich sicher für den Zwischenlauf qualifiziert. Auf Grund einer Erkrankung von Kyra musste das deutsche Boot leider abgemeldet werden.
Trotz dieses Missgeschicks kann Johanna stolz auf ihren zweiten Wettkampf im Nationaltrikot zurückschauen. Insgesamt kam das deutsche Team auf Rang 2 hinter den starken Ungarn.

 

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MKV Athleten werden Vizeweltmeister

Sportler des Teams Roter Drache waren in Moskau erfolgreich

Bei der Drachenbootweltmeisterschaft in Moskau gingen Anika Dünnes, Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen für die Nationalmannschaft des DKV erfolgreich auf Medaillenjagd. Am Ende einer anstrengenden Woche mit vielen Rennen durfte sich Anika Dünnes über drei Vizeweltmeistertitel freuen, Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen erkämpften jeweils zwei Silbermedaillen.
Anika startete unter anderem im großen Senioren- Damenboot (20-Sitzer) über 200, 500 und 2000 Meter. Auf den kurzen Strecken wurde die Weltmeisterschaft durch zwei Zeitläufe ermittelt. Sowohl über 200 als auch über 500 Meter gelang dem deutschen Boot in jedem Lauf der zweite Platz. Über 200 Meter betrug der Abstand zu Weltmeister Russland nach zwei Läufen weniger als eine Sekunde, über 500 Meter war wiederum das russische Boot knapp eineinhalb Sekunden vor dem deutschen Boot.
Auch über 2000 Meter lief es auf ein Duell zwischen Deutschland und Russland hinaus. Schnell hatten sich beide Boote vom restlichen Feld abgesetzt. Kopf an Kopf gingen beide Boote auf die Ziellinie zu. Letztlich konnte das russische Boot das bessere Ende für sich verbuchen, mit einem Vorsprung von 7/100 Sekunden verwiesen sie das deutsche Boot auf den zweiten Rang.
Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen fuhren unter anderem im Großboot in den Klassen Senior men und Senior mixed ebenfalls die Distanzen 200, 500 und 2000 Meter. Im Senior mixed kam das deutsche Boot nach jeweils zweiten Plätzen im Vorlauf und Halbfinale auf einen sehr guten fünften Rang im Finale. Auch über 500 Meter hatte sich das deutsche mixed Boot mit den beiden Mülheimern sicher für das Finale qualifiziert. Hier gelang dann ein sechster Platz. Über 2000 Meter lieferte sich das deutsche Boot einen spannenden Zweikampf um Platz 4 mit dem tschechischen Boot. Im Ziel waren die Tschechen hauchdünn vorne und das deutsche Team musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben.
Über 200 Meter im Herrenboot hatte sich Deutschland sicher für das Semifinale qualifiziert. Hier kam es dann zu einem der spannendsten Rennen der Weltmeisterschaft. Fünf Boote fuhren innerhalb einer knappen halben Sekunde über die Ziellinie. Der überragende zweite Platz des deutschen Teams bedeutete die Finalteilnahme. Hier musste sich das deutsche Boot nur den Russen geschlagen geben und freuten sich über die errungene Vizeweltmeisterschaft.
Auch über 500 Meter hatte sich das deutsche Herrenteam über Vor- und Zwischenlauf für das Finale qualifiziert. Hier entwickelte sich ein dramatischer Kampf um Platz 2. Auf der Ziellinie hatte das deutsche Boot schließlich einen Vorsprung von knapp einer zehntel Sekunde vor dem Boot aus der Tschechischen Republik, eine hart erkämpfte Vizeweltmeisterschaft!
Im Abschlussrennen über 2000 Meter belegte das deutsche Boot einen hervorragenden fünften Platz.
Nach einer anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Woche wurden die drei „Roten Drachen“ auf dem Düsseldorfer Flughafen von einer kleinen Fanabteilung des Mülheimer Kanu Sportvereins begeistert empfangen.

 

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MKV Vizeweltmeister wieder in der Heimat

Begrüßung die Vizeweltmeister auf dem Düsseldorfer Flughafen

Nachdem die Drachenbootweltmeisterschaft am gestrigen Sonntag in Moskau zu Ende gegangen war, landeten unsere MKV Athleten und Mitglieder des Teams „Roter Drache Mülheim“ am späten Montagnachmittag auf dem Düsseldorfer Flughafen.
Annika Dünnes, Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen hatten für die Deutsche Nationalmannschaft im Klein- und Großboot auf den Strecken 200, 500 und 2000 Meter um die Weltmeistertitel gekämpft. Am Ende einer anstrengenden Woche durften sich Annika, Pascal und Lorenz über je zwei Vizeweltmeistertitel freuen.
Eine kleine Abordnung des Vereins begrüßte die Vizeweltmeister auf dem Düsseldorfer Flughafen mit zwei Transparenten und einem guten Tropfen.
Die Ergebnisse und Eindrücke aus Moskau werden wir in Kürze hier veröffentlichen.

 

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MKV Sportler fahren zur Drachenbootweltmeisterschaft

Drei Athleten vom Team Roter Drache Mülheim fahren im Nationalteam

Drei Athleten vom Team Roter Drache Mülheim fahren bei der in Moskau stattfindenden Weltmeisterschaft für das Nationalteam des Deutschen Kanu Verbandes.
Am Montag fliegen Annika Dünnes, Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen von Düsseldorf nach Moskau. Die drei Sportler hatten sich in mehreren Qualifikationsmaßnahmen für die Nationalmannschaft qualifiziert. Patrick Wölfel, der sich ebenfalls sicher qualifiziert hatte, muss aus beruflichen Gründen auf die Teilnahme leider verzichten.
In Moskau werden die drei Mülheimer mit der Nationalmannschaft zunächst noch einige Trainingseinheiten auf der Regattastrecke Krylatskoe absolvieren, ehe dann am Donnerstag, 8. September, die Wettkämpfe beginnen.
Auf dem Regattaplan stehen die Strecken über 200, 500 und 2000 Meter. Annika Dünnes fährt im Klein – und Großboot (10 bzw. 20 Sportler) in den Klassen Senior Mixed und Damen Mixed. Pascal Maslanka und Lorenz Boscheinen fahren ebenfalls im Groß- und Kleinboot in den Klassen Senior Mixed und Senior Herren.
Am Freitag und am Sonntag stehen dann die verschiedenen Finalläufe auf dem Programm.
Die stärksten Gegner werden aus Kanada, Russland, China, Philippinen und den USA erwartet.
Der MKV wünscht seinen drei Athleten sportlichen Erfolg und unvergessliche Tage in Moskau.

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Johanna schürft 2x Gold in Brandenburg

Überragende Saison mit zwei Meistertiteln gekrönt

Die 95. Deutschen Kanurennsportmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg wurden für den Mülheimer KV und insbesondere für Johanna Schimanski zu einer Erfolgsgeschichte.
Zwei Deutsche Meisterschaften, ein dritter Platz, zwei vierte Plätze und weitere gute Platzierungen in den A- Endläufen waren das fantastische Ergebnis einer anstrengenden Woche auf der Regattastrecke in Brandenburg.
Ihre bisher stärkste Saison krönte die Juniorenfahrerin Johanna Schimanski mit zwei Deutschen Meistertiteln. Im K4 des Kanuverbandes NRW wurde sie über 200 und 500 Meter Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen.
Zusammen mit Jule Hake, Hannah Menrath und Lisa Oel ließ der NRW Vierer der starken Konkurrenz aus Süd- und Ostdeutschland über beide Distanzen keine Chance. Über 200 Meter ging das NRW Boot mit einer guten halben Sekunde vor der Renngemeinschaft Baden-Württemberg über die Ziellinie, über 500 Meter betrug der Vorsprung knapp eineinhalb Sekunden.
Im K1 ging Johanna über 200 und 500 Meter an den Start. Über beide Strecken qualifizierte sie sich souverän für den Endlauf. Mit hauchdünnem Rückstand auf die Drittplatzierte Katinka Hoffmann aus Karlsruhe fuhr sie über 200 Meter auf den undankbaren vierten Platz. Besser lief es über die 500 Meter Strecke. Nach Platz 4 und Platz 2 im Vor- und Zwischenlauf zeigte sie im Finale eine furiose Leistung. Mit einem fulminanten Endspurt erkämpfte sie sich die schon fast nicht mehr erreichbare Bronzemedaille.
Auch im K2 über 200 Meter und 500 Meter hatte sich Johanna mit ihren NRW Partnerinnen Pia Engelhard/200 Meter und Lisa Oel/500 Meter sicher für die Endläufe qualifiziert. Über die kurze Distanz wurde das Duo schließlich Sechster, über 500 Meter gelang der siebte Rang.
Ebenfalls in der Juniorenklasse war Emily Biesen am Start. Im K1 über 200 Meter hatte sie sich für den Zwischenlauf qualifiziert. Hier reichte die gefahrene Zeit aber leider nicht für die Endlaufteilnahme. Im K2 war Emily für das NRW Team mit Theresa Raeder über 500 Meter am Start. Nach einem fünften Platz im Vorlauf kamen die beiden jungen Damen mit einer starken Zeit im Zwischenlauf ebenfalls auf Rang fünf. Für die Qualifikation zum Endlauf reichte es aber nicht.
Engagierte Leistungen zeigten auch die Schüler A. Während die Teams Phillip Biesen/ Leander Weymann und Glenn Geisen/ Tom Widmann über 500 Meter im K2 die Zwischenläufe knapp verpassten, erreichte das Duo Sven Kock/ Florian Schimanski diesen durch einen sehr guten vierten Rang. Der siebte Platz im Zwischenlauf bedeutet dann aber das Ausscheiden aus diesem Wettbewerb. Im Rahmen der Kanumehrkampfmeisterschaften waren Sven und Florian im K1 über 1000 Meter am Start. Beide erreichten den Endlauf B, wo sie die sehr guten Ränge sechs und sieben belegten.
Traditionell endeten die Deutschen Meisterschaften mit den Langstrecken. Bei Temperaturen von beinahe 35 Grad nahmen zunächst Sven Kock und Florian Schimanski im K2 die 2000 Meter Strecke in Angriff. Bis kurz vor der Ziellinie fuhren die beiden im Führungsquartett mit, konnten dann aber dem Endspurt der Gegner aus Baden-Württemberg, Sachsen und Hannover nicht mehr folgen und belegten schließlich den sehr guten vierten Rang.
Die männliche Jugend musste 5000 Meter paddeln. Klaus Steinbrink belegte hier einen guten 11. Rang, Phillip Kühl, der während der Vorbereitung lange verletzt war, wurde 20.
Die MKV Farben bei den Juniorinnen vertraten Anna Sofia Keil und Johanna Schimanski. Anna Sofia, die am Anfang der Saison lange verletzt war, kam auf Rang 31. Johanna Schimanski hatte sich schnell in einer Sechsergruppe vom Feld abgesetzt. Erst kurz vor dem Ziel musste sie den hohen Temperaturen und den vielen Rennen Tribut zollen und belegte schließlich einen hervorragenden vierten Platz.
Am späten Sonntagabend kehrte die Rennsportmannschaft des MKV mit ihren Trainern Irene Pepinghege und Matthias Höser erschöpft aber glücklich an die heimische Ruhr zurück.

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Der MKV startet bei der Deutschen Kanurennsportmeisterschaft

Im August auf der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg

Phillip Biesen, Anna Sofia Keil, Emily Biesen, Tom Widmann, Florian Schimanski, Johanna Schimanski, Leander Weymann, Glenn Geisen, Sven Kock, Klaus Steinbrink und Phillip Kühl. Es fehlen: Jonas Borkowski und Bennet Geisen (v.l.n.r.) Die Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport finden in diesem Jahr in der Zeit vom 24. – 28. August auf der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg statt.
Bereits am Sonntag haben sich 13 Athleten der Rennsportmannschaft des MKV mit ihren Trainern Irene Pepinghege und Matthias Höser auf den Weg nach Brandenburg gemacht.
Den vollsten Rennplan hat die Juniorenfahrerin Johanna Schimanski. Sie startet für den MKV im K1 über 200, 500, 1000 und 5000 Meter. Für den NRW Kader bestreitet Johanna folgende Rennen: K2 über 200 Meter mit Pia Engelhard aus Lünen, im K2 über 500 Meter mi Lisa Oel aus Essen und im K4 über 200 und 500 Meter mit Lisa Oel, Hanna Menrath und Jule Hake. In allen Rennen hat Johanna gute Chancen, den jeweiligen Endlauf zu erreichen.
Ebenfalls in der Juniorinnenklasse startet Emily Biesen. Für den MKV ist sie auf den Strecken über 200 und 500 Meter im K1 gemeldet. Für NRW startet sie mit Theresa Reader aus Wuppertal im K2 über 200 und 500 Meter.
Im K1 der Schüler A sind Florian Schimanski und Sven Kock am Start. Im K2 der Schüler A ist der MKV drei Mal vertreten: neben dem Duo Kock/ Schimanski starten Philipp Biesen / Leander Weymann und Tom Widmann/ Glenn Geisen. Auch im K4 über 500 Meter hat der MKV zwei Boote am Start. Trainer Matthias Höser lässt das erste Boot in der Besetzung Schimanski/Kock/Biesen/Weymann auf die Strecke, im zweiten Boot vertraut er auf das Quartett Bennet Geisen/G.Geisen/Tom Widmann/Jonas Borkowski.
Bei den Mehrkampfmeisterschaften, hier stehen neben dem Paddeln auch Laufen und athletische Übungen auf dem Plan, sind Florian Schimanski und Sven Kock für den MKV am Start.
Am letzten Wettkampftag stehen traditionell die Langstrecken auf dem Programm. Über 2000 Meter geht es in der Altersklasse der männlichen Schüler. Der MKV startet mit drei Booten in der Besetzung Biesen/ Weymann, Schimanski/ Kock und G. Geisen/Widmann.
Die männliche Jugend und die Junioren müssen 5000 Meter absolvieren. Klaus Steinbring und Phillip Kühl sind in der Altersklasse männliche Jugend gemeldet, für die Juniorinnen sind Johanna Schimanski und Anna-Sofia Keil am Start.
Der ehemalige MKV Fahrer Justus Walter, der jetzt für die KG Essen startet, fährt im K1 über 200 und 500 Meter. Für NRW startet er über 500 Meter im K2 und im K4. Die Langstrecke am Sonntag fährt er ebenfalls im NRW K4 zusammen mit Lasse Lausberg, Jonas Löhr und Luca Jaworek.

 

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MKV schürft sieben Meistertitel auf der Wedau

Johanna Schimanski und Jonas Borkowski überragend

Sehr erfolgreich für den Mülheimer KV sind am vergangenen Wochenende die Westdeutschen Meisterschaften im Kanu Rennsport auf der Regattabahn in Duisburg zu Ende gegangen. Sieben Meistertitel, zwei Vizemeisterschaften und sechs dritte Plätze konnte die Rennsportmannschaft mit an die heimische Ruhr nehmen.
In überragender Form präsentierte sich Jonas Borkowski in der Altersklasse Schüler B. Im K1 über 500 hatte er sich durch Siege im Vor- und Zwischenlauf sicher für das Finale qualifiziert. Hier fuhr er dann ein sehr beherztes Rennen und gewann mit einen halben Sekunde Vorsprung vor seinem Konkurrenten aus Hamm. Im K2 über 500 Meter war er mit seinem Bruder Linus erfolgreich. Den Endlauf konnten die beiden wieder vor dem Hammer Boot für sich entscheiden. Eine Machtdemonstration gelang den Borkowski Brüdern über 2000 Meter. Mit über 40 Sekunden Vorsprung sicherten sie sich verdient den Meistertitel.
Im Kanumehrkampf, einer Vielseitigkeitsprüfung aus Athletik und Kanu Langstrecke, war Jonas ebenfalls nicht zu schlagen und sicherte sich auch hier den Meistertitel. In der Altersklasse 14 belegte Florian Schimanski im Mehrkampf den dritten Rang.
Im Rahmen der Schülerspiele, hier müssen eine Laufstrecke, ein Kanusprint und eine Kanu Langstrecke absolviert werden, verwies Linus Borkowski seinen Konkurrenten aus Oberhausen auf den zweiten Rang und freute sich zu Recht über die Goldmedaille. Anna Marie Fuchs wurde in der Altersklasse 11 Neunte, erreichte jedoch auf der Kanu Langstrecke den sehr guten dritten Platz.

In Top Verfassung war auch die Juniorenfahrerin Johanna Schimanski. Über 1000 Meter hatte sie sich durch einen sicheren zweiten Platz für das Finale qualifiziert. In einem spannenden Rennen hatte sie im Ziel über eine Sekunde Vorsprung und durfte sich zu Recht über dem Meistertitel freuen. Anna Sofia Keil, die sich über Vor- und Zwischenlauf für das Finale qualifiziert hatte, belegte den achten Rang.
Auch über 200 und 500 Meter hatte sich Johanna Schimanski sicher für die jeweiligen Finalläufe qualifiziert. Über 500 Meter belegte sie den dritten Platz. Emily Biesen, die sich ebenfalls über Vor- und Zwischenlauf für das Finale qualifiziert hatte, belegte den achten Rang. An Dramatik nicht zu überbieten war das Finale über 200 Meter. Drei Boote hatten sich schnell vom Feld abgesetzt und überfuhren beinahe zeitgleich die Ziellinie. Die elektronische Zeitnahme zeigte dann für Johanna Schimanski den dritten Rang an, nur zwei hundertstel Sekunden hinter Lisa Oehl aus Essen und weniger als drei Zehntel Sekunden hinter der Siegerin Jule Hake. In diesem spannenden Finale hatte MKV Fahrerin Emily Biesen den siebten Rang belegt.
Zwei weitere Podestplätze belegte Johanna in den Mannschaftsbooten. Im K2 über 200 Meter belegte sie zusammen mit Emily Biesen einen sehr guten dritten Rang. Noch besser lief es im K4 über 500 Meter. Nach einem beherzten Rennen durfte sich das Mülheimer Quartett mit Johanna Schimanski, Emily Biesen, Anna Sofia Keil und Lisa Höser über die Silbermedaille freuen.Die sehr guten Leistungen der Juniorinnen rundeten Emily Biesen und Lisa Höser im K2 über 500 Meter ab, wo sie den fünften Rang belegten.
Ganz stark unterwegs auf der Regattastrecke waren auch die männlichen Schüler der Altersklasse A. Über 2000 Meter hatte Trainer Matthias Höser die Duos Florian Schimanski/ Sven Kock und Phillip Biesen/ Leander Weymann ins Rennen geschickt. Beide Teams rechtfertigten das Vertrauen des Trainers, Schimanski/ Kock wurden nach überragender Fahrt Westdeutsche Meister, Biesen/ Weyman erkämpften sich die Silbermedaille. Im K2 über 500 Meter hatten sich die Teams Schimanski/ Kock, Biesen/ Weymann und Bennet Geisen/ Tom Widmann für das Finale qualifiziert. Im Ziel durften sich Schimanski/ Kock über den dritten Rang und damit den Sprung auf das Treppchen freuen. Geisen/ Widmann wurden Siebter, Weymann/ Biesen belegten den achten Platz.
Eine weitere Bronzemedaille gewann Florian Schimanski im K1 über 500 Meter. Im Endlauf belegte er ungefährdet den dritten Platz. In diesem Finale kam Sven Kock auf den neunten Rang. Auch die K4 Boote des MKV waren sehr gut unterwegs. Im Finale über 500 Meter gewann das Quartett Schimanski/ Kock/ Weymann /Biesen die Bronzemedaille. Auf den undankbaren vierten Platz fuhr das zweite Mülheimer Boot in der Besetzung Glenn Geisen/ Bennet Geisen/ Tom Widmann/ Jonas Borkowski. Über 2000 Meter fuhren Glenn Geisen/ Bennet Geisen/ Tom Widmann und Jonah Sroka auf einen sehr guten fünften Platz. Rennsportwartin Irene Pepinghege war mit den Ergebnissen mehr als zufrieden: “Wir hatten uns viel vorgenommen, aber die sehr guten Ergebnisse haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen“.

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MKV Paddler werden Deutscher Meister mit der Renngemeinschaft NRW

9 Medaillen bei der Deutschen Drachenbootmeisterschaft in Schwerin

Am 18. und 19.06.2016 fanden die 5. Gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaften der Verbände DKV und DDV auf dem Landesleistungszentrum Fauler See in Schwerin statt. Erstmalig getrennt ausgetragen für Kurz- und Langboote. In diesem Wettbewerb für Kurzboote (10 Paddler) gingen die MKV- Paddler wieder als Renngemeinschaft des Landeskanuverbandes NRW an den Start.
Erstmalig unterstützen sich Sportler der Teams ‚Centro Dragons‘ aus Oberhausen, ‚Team TVK‘ aus Essen‘ und das ‚TEAM ROTER DRACHE‘ vom MKV Mülheim bei den spannenden Wettkämpfen.

Durch die gemeinsam im Vorfeld durchgeführten Trainingsmaßnahmen konnte die Renngemeinschaft NRW für einige Überraschungen sorgen. Und natürlich gab sich das Who is Who des deutschen Drachenbootsports das „Paddel in die Hand“. Die Startfelder in allen Klassen waren gespickt mit Clubweltmeistern und Clubeuropameistern sowie den deutschen Meistern aus den Vorjahren.
Die Renngemeinschaft NRW startete in der Leistungsklasse in den Altersklassen Premium, Master und Grand Master über 200 m, 500 m und 2000 m.

Auf Grund des sehr großen Starterfeldes mussten sich die Teams über Vorläufe, Zwischenlaufe, Halbfinale oder auch Hoffnungsläufe für die jeweiligen Finale qualifizieren.
Trotz der großen Starterfelder konnte die Renngemeinschaft NRW alle Boote ohne Umwege direkt für die Halbfinale und Finale qualifizieren. Schon im ersten Finallauf über 200m Grand-Dragon Mixed sorgte das Boot der Renngemeinschaft für einen Paukenschlag:
Vier Boote kamen innerhalb von 0,170 Sekunden ins Ziel und mit 0,08 Sekunden Vorsprung fuhr die Renngemeinschaft auf Platz 1 und damit den deutschen Meistertitel ein.
Danach folgte das 200m Premium Mixed. Hier reichte es im A- Finale für den 5. Platz.
Am Nachmittag starteten die Open und Damen Rennen. Auch hier fuhr das Grand-Master Open Boot der Renngemeinschaft ein beherztes Rennen und konnte sich im Ziel über Platz 2 und die Vizemeisterschaft hinter den Preussen Drachen freuen.
Im Premium Bereich belegten die Teams jeweils im A- Finale der Damen Platz 4, die Herren im Open Boot Platz 5.

Am frühen Abend standen dann noch in den Klassen die 2000m Konkurrenzen an, die als Verfolgungsrennens mit 3 Wenden gefahren werden. Auch hier konnte sich die Renngemeinschaft NRW weiter freuen. Das Grand-Dragon Mixed Team holte sich die Vizemeisterschaft und auch im Premium Bereich belegte das Mixed Team den 3. Platz.
Nach einem weiteren 5. Platz im Rennen der Premium Damen folgten die Open-Boote.
Die Grand-Master machten den Anfang und erpaddelten erneut Platz 3.
Noch besser machte es das Premium Open Boot, welches mit einem Rückstand von nur 0,2 Sekunden auf das WSAP Sportsteam Hamburg den Silberrang erreichte.
Sonntags standen die 500m Rennen auf dem Programm. Das Grand-Dragon Mixed Team machte den Auftakt und fuhr in der stark besetzten Klasse wiederum auf Platz 3. Im Premium Mixed reichte es im A- Finale zu Platz 5.

Zum Abschluss der Meisterschaften wurden die deutschen Meister über 500m in den Damen und Open-Konkurrenzen ausgefahren. Hinter den Mannschaften der Preussen Drachen und den Neckardrachen reichte es für das Grand-Dragon Mixed Team erneut für Platz 3.
Als nächstes stand das Finale der Premium Damen an. Nach einem sehr knappen Finish wurde es der undankbare 4. Platz.
Als letztes Rennen der Meisterschaft stand das Finale Premium Open auf dem Plan. Die Mannschaft des NRW Teams fuhr ein wahnsinniges Rennen vom Start an. In einem hart umkämpften Lauf und mit einem fulminanten Endspurt sicherte sich die Renngemeinschaft NRW hinter den Teams aus Magdeburg und Böckingen Platz 3.
Mit insgesamt neun Medaillen schloss die Renngemeinschaft NRW die Deutschen Meisterschaften erfolgreich in Schwerin ab und kann sich nun intensiv auf die nächste Deutsche Meisterschaft der Standardboote (20 Paddler) im August in Berlin- Grünau vorbereiten.

 

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MKV Kanuten in guter Form

Kanuten des Mülheimer KV auf der Ruhr in Herdecke

Bei der letzten Regatta vor dem ersten Saisonhöhepunkt, den Westdeutschen Meisterschaften in Duisburg, zeigten sich die Kanuten des Mülheimer KV auf der Ruhr in Herdecke in guter Verfassung.
Acht erste Plätze, fünf zweite Plätze und sechs dritte Plätze standen am Sonntagabend auf der Habenseite des MKV.
Auch in Herdecke zeigte in der Altersklasse AK 12 Jonas Borkowski, dass er das Maß aller Dinge ist. Im K1 über 2000 Meter und über 500 Meter konnte er seine Direktläufe souverän gewinnen. Zusammen mit seinem Bruder Linus stellte er sich im K2 über 500 Meter der Konkurrenz. Die beiden Brüder konnten auch dieses Rennen ungefährdet für sich entscheiden.

In der Altersklasse Schüler A 14 Jahre bewiesen Florian Schimanski und Sven Kock ihre sehr gute Form. Beide konnten ihre Direktläufe über 500 Meter gewinnen. Philipp Biesen und Glenn Geisen belegten in ihren jeweils den dritten Rang. Im K2 über 500 Meter erkämpften sich Florian Schimanski und Sven Kock die Silbermedaille, die Teams Phillip Biesen/ Leander Weymann und Glenn Geisen/ Tom Widmann gewannen jeweils eine Bronzemedaille.
Der K4 in der Besetzung Weymann/ Schimanski/ Biesen/ Kock hatte sich über 500 Meter souverän für das Finale qualifiziert. Hier erkämpfte sich das Quartett dann die Silbermedaille, nur knapp geschlagen von den Booten aus Emsdetten und Duisburg.
Über 2000 Meter im K1 fügte Florian Schimanski durch einen zweiten Platz seiner großen Medaillensammlung noch eine Silbermedaille hinzu. In der Altersklasse 13 Jahre konnte sich Bennet Geisen nach spannenden 500 Metern über eine Silbermedaille freuen.
Bei den Juniorinnen konnte Johanna Schimanski zwei Goldmedaillen im K4 gewinnen. Über 250 Meter siegte das Mülheimer Boot in der Besetzung Johanna Schimanski/ Emily Biesen/ Britta Wirtz (Duisburg)/ Jana Unterkötter (Hamm) vor dem starken Boot aus Essen, über 500 Meter gewann das Mülheimer Boot in der Besetzung Schimanski/ Unterkötter/Wirtz/ Stoiculescu (Duisburg) vor der Konkurrenz aus Lünen.
Im K1 über 250 und 500 Meter hatte sich Johanna Schimanski über Vor- und Zwischenlauf sich für die jeweiligen Finalläufe qualifiziert. Über 500 Meter kam sie nach einem spannenden Rennen als Dritte ins Ziel. Über 250 Meter musste sie sich nach einem großartigen Rennen nur der starken Lisa Oehl aus Essen geschlagen geben und freute sich über die Silbermedaille.
Der K2 der Juniorinnen in der Besetzung Johanna Schimanski/ Emily Biesen hatte sich souverän ins Finale gekämpft, wo die beiden jungen Damen einen sehr guten zweiten Platz erkämpften.
Bei den Schülerspielen demonstrierte Linus Borkowski seine derzeitige Ausnahmestellung. Nach drei Wettbewerben sicherte er sich in der Altersklasse 11 den Gesamtsieg.
Pech bei den Schülerspielen hatte Anna Marie Fuchs. Beim Paddeln belegte sie über 1500 Meter den dritten Rang, die Kurzstrecke über 250 konnte sie gewinnen. Beim Laufen wurde sie auf Grund einer Verletzung nur Letzte, was in der Gesamtwertung den 1. Platz bedeutete.

Weitere Platzierungen der MKV- Sportler: K2 Damen Junioren (Emily Biesen-Lisa Höser) 5. Platz über 500 Meter; Sven Kock .Platz über 2000 Meter; Moritz Konietzka 4. Platz über 500 Meter; Glenn Geisen/ Tom Widmann 5. Platz über 2000 Meter; Leander Weymann/ Phillip Biesen 6. Platz über 2000 Meter; Tom Widmann 4. Platz über 500 Meter; Leander Weymann 4. Platz über 500; Bennet Geisen/ Jonah Sroka 4. Platz über 500 Meter; Jana van den Toorn/ Anne Marie Fuchs und Greta Hörter/ Paula Knoblich jeweils vierter Platz über 500 Meter; Janna van den Toorn/ Greta Hörter/ Paula Knoblich/ Anna Marie Fuchs 4. Platz im K4 über 500 Meter; Carolin Scherer achter Platz und Janna van den Toorn 10. Platz im Rahmen der Schülerspiele.

 

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Starker MKV in Hamm

44. Hammer Frühjahrsregatta

Starke Leistungen zeigte die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV bei der 44. Hammer Frühjahrsregatta. 30 Mal standen die Sportlerinnen und Sportler auf dem Treppchen. 12 Siege, 10 zweite Plätze und 8 dritte Plätze waren das Ergebnis eines starken Wochenendes.

Drei Siege und einen zweiten Platz konnte in der Altersklasse Schüler A Florian Schimanski für sich verbuchen. In seien Direktläufen über 125 und 500 Meter im K1 war Florian nicht zu schlagen. Im K2 über 500 Meter gewann er zusammen mit Sven Kock. Der K4 in der Besetzung Florian Schimanski, Leander Weymann, Philipp Biesen und Sven Kock wurde im Direktlauf über 500 Meter Zweiter. Der zweite MKV Schülervierer mit Glenn Geisen, Bennet Geisen, Jonah Sroka und Tom Widmann konnte ebenfalls im Direktlauf die Silbermedaille gewinnen.
Bei der Regatta in Hamm werden die Läufe in der Schülerklasse grundsätzlich als Direktläufe gefahren. Über 500 Meter gab es für den MKV folgende Ergebnisse: Erste Plätze: Glenn Geisen, Phillip Biesen und Tom Widmann; Zweiter Platz: Jonah Sroka; Dritte Plätze: Leander Weymann, Sven Kock.
Über 125 Meter sah das Ergebnis bei den männlichen Schülern wie folgt aus: Erste Plätze: Glenn Geisen und Tom Widmann; Zweiter Platz: Leander Weymann; Dritte Plätze: Phillip Biesen und Bennet Geisen. Im K2 über 500 Meter konnten sich Bennet Geisen und Tom Widmann in die Siegerliste eintragen. Die Teams Bennet Geisen/ Jonah Sroka und Leander Weymann/ Phillip Biesen wurden in ihren jeweils Zweite.
In der Altersklasse männliche Schüler B war auch auf dieser Regatta Jonas Borkowski nicht zu schlagen. Seinen Direktlauf über 125 Meter gewann er ebenso souverän, wie das Rennen über 500 Meter. Zusammen mit seinem Bruder Linus gewann er im K2 über 500 Meter seine dritte Goldmedaille. Linus gewann über 125 Meter und 500 Meter im K1 noch jeweils eine Silbermedaille. Ebenfalls Silber über 125 Meter erkämpfte sich Moritz Konietzkat.
Acch die Schülerinnen in der Alterklasse B zeigten in Hamm starke Leistungen. Anna Marie Fuchs und Jana von den Toorn sicherten sich im K2 nach einem starken Rennen über 500 Meter die Silbermedaille. Über 125 Meter reichte es in den Direktläufen für Greta Hörter und Anna Marie Fuchs jeweils zum dritten Platz.
Bei den Juniorinnen hatten sich Johanna Schimanski und Emily Biesen über den Vor- und Zwischenlauf sicher für das Finale qualifiziert. Hier kam es dann zu einem hauchdünnen Zieleinlauf, bei dem sich Johanna Schimanski den dritten Platz sicherte. Emily Biesen kam als Fünfte ins Ziel.
Auch über 500 Meter hatte sich Johanna für das Finale qualifiziert. Ganz knapp geschlagen kam sie hinter Jule Haake aus Lünen und Lisa Oel aus Essen auf den dritten Rang. Jeweils eine Silbermedaille erkämpfte sich Johanna Schimanski über 200 Meter mit ihrer Vereinskameradin Emily Biesen und im K4 des Bootes vom Kanuverband NRW. Über 500 Meter im K2 hatte sie sich mit Anna Sofias Keil für das Finale qualifiziert. Hier kamen die beiden MKV- Damen auf den fünften Rang. Eine gute Platzierung vor dem Hintergrund, dass Anna Sofia Keil wegen einer Schulterverletzung erst seit einigen Tagen wieder im Training ist.
Bei den Schülerspielen in der Altersklasse 11 zeigte Linus Borkowski wieder eine überragende Leistung. Nach Kanusprint, Kanulangstrecke und Laufen durfte er sich zu Recht über die Goldmedaille freuen.

 

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Biesen und Borkowski erfolgreich in Recklinghausen

Gute Leistungen des MKV bei der Kanuregatta in Recklinghausen

Bei der Kanuregatta in Recklinghausen zeigte die Rennportmannschaft des Mülheimer KV gute Leistungen. Insbesondere Emily Biesen bei den Juniorinnen und Jonas Borkowski in der Altersklasse Schüler A fuhren überragend.
In Abwesenheit von Johanna Schimanski, die einer Einladung des Deutschen Kanu Verbandes gefolgt war, vertrat Emily Biesen die Vereinsfarben des MKV auf der 200 Meter Strecke. Mit einem sicheren Vorlaufsieg qualifizierte sie sich für das Finale. Hier ließ sie dann auch nichts anbrennen und holte sich souverän die Goldmedaille.
Auch über 1000 Meter zeigte Emily eine engagierte Leistung und musste sich nur knapp geschlagen mit dem 2. Rang zufrieden geben. Zusammen mit Lisa Höser erkämpfte sie sich im K2 über 500 ihre dritte Medaille. Die beiden jungen Damen lagen im Ziel auf Platz drei.
Ganz stark war auch bei dieser Regatta wieder Jonas Borkowski unterwegs.
Über die Distanz von 2000 Metern war er nicht zu schlagen und sicherte sich in dem 12 Starter großen Feld souverän den Sieg. Auch über die kürzere Distanz von 500 Metern gewann Jonas die Goldmedaille. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Linus besetzte er über 200 Meter den K2. In einem tollen Rennen erpaddelten sich die beiden Brüder den 1. Platz.
Eine weitere Medaille gewann Jonas im K4 über 500 Meter. Das Mülheimer Boot mit Glenn Geisen, Tom Widmann, Bennet Geisen und Jonas Borkowski sicherte sich in einem spannenden Finish den 2. Platz.
Ebenfalls eine Silbermedaille erkämpfte sich Leander Weymann über 2000 Meter. Hier waren insgesamt 18 Kanuten am Start.
Im K2 der männlichen Jugend erkämpften sich Klaus Steinbrink und Phillip Kühl in einem ganz engen Rennen den 2. Platz.
Eine weitere Medaille für den MKV sicherte sich das Duo Leander Weymann und Phillip Biesen im K2 über 500 Meter. Die beiden Schüler A gewann die Bronzemedaille.
Knapp am Medaillenrang vorbei fuhr in diesem Rennen das Duo Glenn Geisen und Tom Widmann, die den vierten Platz belegten.
Diesen guten, aber undankbaren Platz, belegte auch Felix Hörter über 1000 und 5000 Meter.
Bei den Schülerspielen, einem Dreikampf aus Laufen, Sprint und Langstrecke konnte sich Linus Borkowski über die Goldmedaille freuen. Den Kanusprint hatte er für sich entscheiden können, über die Langstrecke wurde er Zweiter, beim Laufen kam er auf den dritten Rang. Im Endergebnis lag er damit knapp vor seinem Dauerkonkurrenten aus Oberhausen.

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MKV schürft Gold in der Fulda

Sven Kock und Florian Schimanski werden Deutscher Meister

Mit drei Medaillen im Gepäck kehrte die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV von der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Kanumarathon in Kassel zurück.
Am Samstag standen zunächst die Rennen im K1 über 10,9 Kilometer auf dem Programm. Mit Florian Schimanski, Sven Kock, Leander Weymann und Phillip Biesen nahmen 4 MKV- Kanuten die schwere Strecke auf der Fulda in Angriff. Florian Schimanski und Sven Kock setzten sich von Beginn an in der 5 köpfigen Spitzengruppe fest. Kurz vor dem Ziel zogen die Favoriten aus Oberhausen und Lünen den Endspurt an, dem die anderen nicht mehr folgen konnten. Florian Schimanski wiederum konnte seinen Vereinskameraden Sven Kock und Peter Schwemer aus Neubrandenburg auf Distanz halten und errang einen hervorragenden dritten Platz. Sven Kock wurde Vierter, Leander Weymann und Philipp Biesen belegten die Plätze 6 und 7.
Am Sonntag gingen die K2 Boote an den Start. Hier war der MKV mit den Teams Florian Schimanski/ Sven Kock, Leander Weymann/ Phillip Biesen und Glenn Geisen/ Tom Widmann am Start. Von Beginn an führten Schimanski/ Kock das Feld an. Mit ruhigen und kraftvollen Paddelschlägen vergrößerten die beiden kontinuierlich ihren Vorsprung. Im Ziel blieb die Uhr für die zwei Kanuten bei 54:42:98 Minuten stehen. Auf den zweiten Platz kamen Leander Weymann und Philipp Biesen in der Zeit von 58:12:71 Minuten.
Den Mülheimer Dreifachtriumph verhinderte das starke Boot aus Neubrandenburg, das Tom Widmann und Glenn Geisen auf den sehr guten, aber undankbaren vierten Platz verwies. Das Trainerteam Matthias Höser und Irene Pepinghege waren mehr als zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. ”Wir wussten, dass unsere Sportler in guter Form sind, aber mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft hätten wir nicht gerechnet” so Matthias Höser nach den beiden erfolgreichen Tagen in Kassel.

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Starker MKV in Datteln

Starke Leistung der Rennsportmannschaft des Mülheimer KV bei der 57. Dattelner Kanu Regatta auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Eine starke Leistung zeigte die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV bei der 57. Dattelner Kanu Regatta auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Vier Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen standen nach zwei anstrengenden Regattatagen auf der Habenseite des MKV.
Seine derzeit überragende Form stellte Jonas Borkowski in der Schülerklasse B unter Beweis. Über 2000 Meter gewann er sein Rennen ungefährdet. Über 500 Meter hatte er sich durch den Vorlaufsieg souverän für das Finale qualifiziert, das er mit sicherem Vorsprung für sich entscheiden konnte.
In der Altersklasse Schüler A zeigte Florian Schimanski über 2000 Meter ein engagiertes Rennen und gewann klar vor seinen Konkurrenten aus Emsdetten und Duisburg. Tom Widmann und Glenn Geisen belegten in diesem Rennen zeitgleich den 5. Rang. Auch über 500 Meter zeigte Florian Schimanski eine starke Leistung. Seinen Vorlauf konnte er gewinnen, im Endlauf fuhr er knapp geschlagen auf den zweiten Rang. Seine dritte Silbermedaille gewann Florian im K2 über 500 Meter zusammen mit seinem Teamkollegen Sven Kock. Seinen vierten Sprung auf das Siegerpodest schaffte Florian im K4 über 500 Meter. Zusammen mit seinen Teamkameraden Leander Weymann, Sven Kock und Philipp Biesen musste er sich nur dem starken Boot aus Emsdetten geschlagen geben. Das zweite Mülheimer Boot in der Besetzung Glenn Geisen, Tom Widmann, Bennet Geisen und Jonah Sroka belegte in diesem Rennen den vierten Platz. Viel Pech über 500 Meter hatte Leander Weymann.
Er hatte sich sicher mit einem Vorlaufsieg für das Finale qualifiziert. Gut positioniert kenterte er und musste somit das Rennen beenden.
Starke Leistungen boten auch die Junioren des MKV. Johanna Schimanski ging im K1 über 125, 200 und 500 Meter an den Start. In allen Disziplinen qualifizierte sich souverän für die jeweiligen Finalläufe. Jeweils ganz knapp geschlagen belegte Johanna über alle Strecken den 2. Rang. Im K2 über 200 Meter konnte Johanna dann aber doch noch eine Goldmedaille gewinnen. Zusammen mit Emily Biesen gewann sie das Rennen vor dem starken Boot aus Lünen. Ebenfalls über alle drei Distanzen war Emily Biesen gestartet. In den Endläufen, für die sie sich mit jeweils zweiten Plätzen in den Vorläufen qualifiziert hatte, belegte sie über 125 und 200 Meter den vierten Platz, über 500 Meter wurde sie Sechste. Zusammen mit Lisa Höser konnte sie über 500 Meter eine Bronzemedaille gewinnen.
Bei den Herren Junioren hatte sich Felix Hörter über 125 Meter durch einen zweiten Rang im Vorlauf die Finalteilnahme gesichert. Hier belegte er dann einen guten 5. Platz. Im K2 stellten sich Felix Hörter und Max Boscheinen der Konkurrenz. Über 200 Meter mussten sie sich mit den vierten Platz zufrieden geben. Über 500 Meter fuhren sie dann ein taktisch sehr gutes Rennen und wurden mit der Bronzemedaille belohnt.

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MKV stellt Landesmeister

Jonas Borkowski dominiert die 2000 Meter

Bei der Essener Frühjahrsregatta, die am vergangenen Wochenende auf dem Essener Baldeneysee stattfand, wurden über die Langstrecke die Westdeutschen Meisterschaften ausgefahren.
In der Altersklasse 12 ging Jonas Borkowski für den Mülheimer KV an den Start. Von Beginn an führte Jonas das 17 Starter große Feld an. Im Verlauf der 2000 Meter konnte er seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und wurde mit großem Vorsprung Westdeutscher Meister.
In der Altersklasse 14 gab es mit 42 Sportlern einen Massenstart. Florian Schimanski behauptet sich von Anfang an in der Führungsgruppe. Am Ende belegte er nach 2000 Metern im Gesamtfeld den 5. Rang. Vor ihm befanden sich nur zwei Boote aus NRW und zwei Boote vom Kanuteam Baden-Württemberg, so dass Florian den dritten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft errang.
Die Damen Junioren hatten 5000 Meter zu absolvieren. Johanna Schimanski behauptete sich über die gesamte Distanz in der Führungsgruppe. Das Rennen wurde mit den letzten Paddelschlägen entschieden. Hauchdünn geschlagen musste sich Johanna mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille zufrieden geben.
Der Westdeusche Meister Jonas Borkowski ging auch im K1 über 500 Meter an den Start. Mit einem souveränen Vorlaufsieg hatte er sich direkt für das Finale qualifiziert.
Im Endlauf stellte er seine gute Frühform noch einmal deutlich unter Beweis und siegte ungefährdet. Eins starke Leistung zeigten auch Florian Schimanski und Sven Kock in der Altersklasse Schüler A über 500 Meter. Durch einen Sieg im Vorlauf hatten sie sich direkt für das Finale qualifiziert. Hier zeigten die beiden ein starkes Rennen und mussten sich mit einer Zeit von 2.24.96 Minuten nur den beiden Booten des Kanuteams Baden-Württemberg geschlagen geben.
Im K4 der Schüler A waren zwei Boote des Mülheimer KV im Endlauf vertreten. Die Besetzung Leander Weymann- Florian Schimanski- Phillip Biesen und Sven Kock belegten hier einen sehr guten dritten Rang. Das zweite Boot mit Glenn Geisen- Tom Widmann- Jonah Sroka und Jonas Borkowski kam auf den respektablen 6. Platz.
Über 200 Meter stellte sich Juniorin Johanna Schimanski der Konkurrenz. Durch jeweils zweite Plätze im Vor- und Zwischenlauf hatte sie sich sicher für das Finale qualifiziert. Dieses Finale war dann hochdramatisch. Die ersten sechs der gestarteten neun Boote kamen innerhalb einer Sekunde ins Ziel. Für Johanna blieb mit einer hervorragenden Zeit leider nur der sechste Platz. Im K2 über 200 Meter reichte es ebenfalls nicht zum begehrten Sprung auf das Treppchen. Hauchdünn hinter dem Boot des Kanuteam Baden-Württemberg belegten Johanna und ihre Partnerin Emily Biesen den vierten Rang.
Im Rahmen der Schülerspiele – Langstreckenpaddeln, Geschicklichkeitspaddeln und Laufen- zeigte der MKV Nachwuchs seine Stärken. Anna Marie Fuchs in der Altersklasse 11 belegte von 17 Sportlerinnen den 6. Platz. Beim 1000 Meter paddeln musste sie sich nur der Siegerin aus Hamm geschlagen geben.
In der Altersklasse 11 zeigte Linus Borkowski seine Vielseitigkeit. Unter den 25 Startern belegte er nach drei Disziplinen einen hervorragenden zweiten Platz.

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Deutsche Langstreckenmeisterschaft zum Saisonauftakt

Team "Roter Drache Mülheim" hauchdünn geschlagen

Bei der siebten offenen Deutschen Drachenboot Langstreckenmeisterschaft in Saarbrücken gingen am vergangenen Wochenende 18 Topteams aus ganz Deutschland an den Start.
Auch das Team Roter Drache vom Mülheimer Kanusportverein stellte sich, bereits zum fünften Mal, dieser Herausforderung. In diesem Jahr musste auf der Saar eine Strecke von 12,6 km mit drei Wenden bewältigt werden.
Schon nach der ersten Teilstrecke hatte sich das Team vom VFK Wuppertal einen beachtlichen Vorsprung erpaddelt und konnten diesen auch bis ins Ziel halten.
Platz zwei belegten schließlich die Neckardrachen aus Böckingen. Der Kampf um Platz drei war hoch dramatisch bis zum Schluss. Das Team Roter Drache vom MKV Mülheim lieferte sich über viele Kilometer, geprägt von ständigen Positionswechseln, einen packenden Zweikampf mit dem All Sports Team vom Hannoverschen Kanuclub.
Die Entscheidung nach 12,6 Kräfte raubenden Kilometern fiel mit den letzten Paddelschlägen. Für die Hannoveraner blieb die Uhr bei 1:10:48,152 Stunden stehen, für die Roten Drachen wurden 1:10:48, 220 Stunden gemessen. Weniger als 7 hundertstel Sekunden, oder knapp 15 cm, Rückstand bedeuteten den undankbaren vierten Platz.
Trotzdem war Teamcaptain Rico Stolze mehr als zufrieden mit der sehr guten Leistung des "Roten Drachen".

Den Bericht findet ihr auch im „Lokalkompass“ Mülheim an der Ruhr.

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Johanna trainierte in Florida

Kanuverband NRW hatte zu dieser ungewöhnlichen Trainingsmaßnahme eingeladen

Während die Rennsportmannschaft des MKV sich auf der heimischen Ruhr auf die kommende Saison vorbereitet, trainierte Johanna Schimanski im sonnigen Florida. Sie war auf Grund ihrer guten Ergebnisse im Vorjahr vom Kanuverband NRW zu dieser Trainingsmaßnahme eingeladen worden.
Das Trainingslager sollte der optimalen Vorbereitung der im April auszufahrenden Rangliste des Deutschen Kanuverbandes dienen.
Dafür hat die Gruppe vier Einheiten am Tag im 2,5 Tagerhythmus trainiert und dann einen halben bzw. einen Tag frei gehabt. Zum Trainingsprogramm gehörten: Paddeln, Laufen (auch am Strand), Fahrrad fahren, Krafttraining, Körperkraft, Gymnastik, Dehnen und Spiele in der Gruppe.
Beim Paddeln auf dem Indian River in Beach Harbour wurden die Jugendlichen häufig von Delphinen begleitet. Darüber hinaus durften sie auch Seekühe, Kugelfische, Rochen, Pelikane und Alligatoren neben sich im Wasser betrachten.
Untergebracht war die Gruppe, bestehend aus drei weiblichen Kajakfahrerinnen, drei männlichen Kajakfahrern, drei männlichen Canadierfahrern und einem Trainer, in einem angemieteten Privathaus. Für die Verpflegung waren die Sportler selbst zuständig. In der knapp bemessenen Freizeit besuchte die Gruppe ein Basketballheimspiel Orlando - Denver, sowie die Universal Studios und haben vom Strand aus den Start einer Versorgungsrakete zur ISS gesehen.
Johanna ist begeistert und zufrieden mit ihren sportlichen Leistungen zurückgekehrt und fühlt sich für die vor ihr liegenden Herausforderungen gut vorbereitet.

Den Bericht findet ihr auch im „Lokalkompass“ Mülheim an der Ruhr.

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MKV stellt vier Nationalfahrer

...für die Weltmeisterschaft in Moskau

Für die im September in Moskau stattfindende Weltmeisterschaft im Kanu- Drachenboot haben sich vier Athleten unseres Teams „Roter Drache“ qualifiziert.
Annika Dünnes, Pascal Maslanka, Patrick Wölfel und Lorenz Boscheinen hatten sich für die Sichtungen des Deutschen Kanu-Verbandes gemeldet und mussten sich im Oktober letzten Jahres in Koblenz zunächst einem spezifischen Test unterziehen. Hier galt es Bestzeiten über die Strecken von 100 Meter und 500 Meter in einem Outrigger zu erzielen. Unsere vier Sportler fuhren Spitzenzeiten und ließen viele andere Bewerber weit hinter sich zurück. Auf Grund dieser sehr guten Leistungen wurden Anfang März diesen Jahres die vier „Roten Drachen“ zu einem weiteren, dem athletischen Test, in Schierstein eingeladen. Hier wurden die Maximalkraft und die Kraftausdauer überprüft. Das intensive Wintertraining im Kraftraum, die Vier hatten pro Woche vier bis fünf Trainingseinheiten absolviert, zahlte sich aus. In beiden Disziplinen zählten die „Roten Drachen“ zu den Besten des Bundes.
Und Ende März kam dann vom Nationaltrainer Drachenboot, Martin Alt, die ersehnte Nachricht für unsere Vier: Berufung in die Drachenboot- Nationalmannschaft und Nominierung für die Kanu- Drachenboot Weltmeisterschaften in Moskau. Bevor sich der Tross am 5. September auf die Reise nach Moskau macht, wird die Nationalmannschaft noch einige Trainingslager im In- und Ausland absolvieren, um dann in Russlands Hauptstadt die deutschen Farben würdig und erfolgreich zu vertreten.
Wir sind stolz, solche Sportler in unserem MKV zu haben. Wir wünschen Anni, Pascal, Patrick und Lorenz schon jetzt eine gute Vorbereitung und den bestmöglichen sportlichen Erfolg in Moskau.

Den Bericht findet ihr auch im „Lokalkompass“ Mülheim an der Ruhr.

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Marathon im belgischen Neerpelt

Erster Härtetest für den MKV in Belgien

Nach einem zweiwöchigen Trainingslager haben einige MKV- Rennsportler ihre Form beim Kempen Marathon im belgischen Neerpelt überprüft. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Bei den Schüler B über 7,5 Kilometer konnte Jonas Borkowski im Endspurt den belgischen Fahrer Mattis Dragonetti bezwingen und wurde Erster. Sein Bruder Linus Borkowski belegte in diesem Rennen den fünften Platz.
Bei den Schülerinnen B über 7,5 Kilometer kam Anna-Marie Fuchs nach einem engagierten Rennen als Vierte ins Ziel. Sie war die jüngste Teilnehmerin in diesem Feld.
Die Schüler A fuhren ebenfalls die 7,5 Kilometer Strecke. Hier zeigte Florian Schimanski ein sehr beherztes Rennen. Er musste sich denkbar knapp (0,1 Sek) dem Belgier Sebastian Neerschaert aus Zwevegem geschlagen geben und wurde Zweiter. Knapp hinter seinem Vereinskameraden belegte Sven Kock den dritten Rang.
In der Jugend- und Juniorenklasse mussten 15,5 Kilometer gepaddelt werden. Dazu kommt eine Landportage. Die Sportler müssen anlegen, das Boot über Land tragen, und später wieder ins Wasser einsetzen, um weiter zu paddeln.
In der Jugendklasse beendete Klaus Steinbrink sein Rennen auf dem achten Rang. Johanna Schimanski musste sich in der Juniorenklasse nur der belgischen Meisterin Hanna Plas geschlagen geben und belegte einen sehr guten zweiten Rang.

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MKV- Talent Schimanski trainiert in Florida

Johanna tauscht die Ruhr gegen den Indian River

Auf Grund ihrer starken Leistungen im vergangen Jahr wurde die MKV- Kanutin Johanna Schimanski vom Kanuverband NRW in ein Trainingslager in Florida eingeladen. Am Sonntag fliegt Johanna zusammen mit drei Kanutinnen und sechs Kanuten aus NRW von Düsseldorf zunächst nach Atlanta. Von dort geht es nach Orlando und dann ins Trainingscamp in Indian Beach Harbour. Drei Wochen lang wird Johanna unter Anleitung eines DKV- Trainers dort auf dem Indian River trainieren.

Täglich werden vier Trainingseinheiten durchgeführt. Außer den obligatorischen Wassereinheitenstehen stehen Laufen, Krafttraining und spielerische Elemente auf dem gut gefüllten Trainingsplan. An sechs Tagen in der Woche wird trainiert, ein Tag ist jeweils Freizeit. Geplant sind dann Besuche eines Basketballspiels und eines großen Freizeitparks. Und natürlich wird auch im fernen Amerika die Schule nicht vernachlässigt. Täglich wird Johanna lernen und auch eine Klausur schreiben.

Johanna freut sich sehr auf dieses Trainingscamp. "So lange war ich noch nie von zu Hause fort. Ich bin ein wenig aufgeregt, aber ich freue mich total auf die nächsten drei Wochen, die werden cool" beschreibt sie ihre große Vorfreude.

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Team "Roter Drache" gewinnt Aquarius Indoor Cup in Borken

Zweiter Platz in der Gesamtwertung der "Ruhrpott Trophy"

Für die "Roten Drachen" war es ein versöhnlicher Abschluss der aus drei Wettkämpfen bestehenden "Ruhrpott- Trophy". Erstmals in diesem Winter wurde dieser Wettbewerb ausgefahren. Die Trophy bestand aus den Indoor Cups in Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Borken. In den ersten beiden Cups musste sich das Team "Roter Drache" dem Favoritenboot aus Bochum, dem "Ruhrpottboot" geschlagen geben. Im heimischen Südbad war die Finalniederlage gegen die Bochumer noch sehr deutlich ausgefallen. Nach 14,20 Sekunden hatte das Ruhrpottboot gewonnen. In Duisburg war das Finale, für das sich beide Teams souverän qualifiziert hatten, schon enger. Erst nach der Gesamtlaufzeit von 45 Sekunden stand fest, dass das Ruhrpottboot auch den Duisburger Indoorcup gewonnen hatte.
Für den Aquarius Indoorcup hatte Teamcaptain Rico Stolze als Ziel den Sieg der Tageswertung ausgegeben. Schon in den vier Vorläufen ließ das Team aus Mülheim nichts anbrennen. Für die vier Siege benötigten die "Roten Drachen" im Schnitt nur 10 Sekunden. Und auch in den Finalläufen hatten die Gegner, Team Ostfriesland und WKG Green Hunters, keine Chance. So kam es zum dritten Mal zum Finale der Teams "Ruhrpottboot" gehen "Team Roter Drache". Aber an diesem Tag hatten die favorisierten Bochumer keine Chance - nach 20 Sekunden hatte das an diesem Tag nicht zu schlagende Boot aus Mülheim einen Meter Vorsprung und damit den verdienten Sieg eingefahren.

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