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Kanusport ist Freizeitsport, Familiensport, Hochleistungssport und auch Abenteuer
..:Definition Kanu
..:Allgemeines
..:Ausrüstung
..:Tragen von Kajaks
..:Ein-/Aussteigen
..:KanuSport
KANU
Der Begriff KANU umfasst die Grund-Bootstypen CANADIER und KAJAK. Diese KANU-Typen werden in Sichtrichtung per Muskelkraft bewegt (gepaddelt) - im Gegensatz zum Rudern.
Den Ursprung des Kanus datiert man auf über 6.000 Jahre - Ein Ur-Kanu wurde am Euphrat gefunden, das etwa dieses Alter hat.
Canadier:
Die Indianer Nordamerikas entwickelten diese Bootsart, um im dicht bewaldeten und unwegsamen Kanada (Canada) größere Strecken mit viel Gepäck zu bewältigen. Sie bauten Boote, die für die Fahrt auf Flüssen und Seen Kanadas geeigent waren - zum einen mussten sie wendig sein und zum anderen mussten sie auch viel Last aufnehmen können. Ideal für den Handel über große Distanzen. Canadier sind nach oben offene Kanus, mit viel Platz für Gepäck und Personen. Mit Stechpaddeln werden sie vorwärts bewegt. Das kann in knieender oder sitzender Stellung geschehen.
Kajaks
wurden in der Artiks von den Eskimos entwickelte. Dort wurden schnelle und wendige Kanus für die Jagd benötigt. Die Inuits bauten die Kanus aus Holz und Knochen. Der Rahmen wurde mit Tierfellen bespannt. Das Kajak wird mit einem Doppelpaddel bewegt.
Die Eskimos entwickelten auch eine Technik, um bei Kenterung sich schnell und ohne aussteigen zu müssen wieder aufrichten zu können. Der Begriff Eskimorolle (auch Kenterrolle genannt) stammt daher.
Aus diesem Ur-Kajak haben sich an den (Sport-)Bedarf ausgerichtete Typen entwickelt:
Seekajak
Speziell für den Einsatz auf Grossgewässern/Seen gedacht. Eine schlanke Linienführung zeichnet diesen Bootstyp aus.Tourenkajaks
Dieser klassische Typ ist ein Allroundkajak. Einsatz auf Binnengewässern. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen: Vom rein sportlichen Einsatz bis zu Modellen für Abenteuer- und Gepäckfahrten.
Wildwasserkajaks
Für den Wildwassersport wurde speziell dieser Typ entwickelt. Erst ist kürzer als die v. g. Aber auch hier gibt es sehr viele (Unter-)Arten, je nach Einsatzgebiet: Vom Rodeo bis zu klassichen Wildwasserabfahrten.
- Nie alleine Fahren !
- Man muß schwimmen können !
- Für den Einstieg in den Kanusport ist eine gebrauchte Ausrüstung häufig eine preiswerte Alternative. In unserem Verein werden von den Mitgliedern gelegentlich gebrauchte Gegenstände gekauft und verkauft.
- Anzeigen findet man im Vereinshaus am "Schwarzen Brett" oder hier auf unseren WWW-Seiten.
- Auf Binnenschifffahrtsstraßen müssen Kanus (Kajaks und Kanadier) in bestimmer Weise gekennzeichnet sein.
- Weiterführende Literatur: z. B. die "Flusswanderbücher" des DKV. Dort werden u. a. die Bestimmungen ausführlich erläutert.
Je nach Art des Gewässers müssen Können und Ausrüstung aufeinander abgestimmt sein. Die Fahrt auf einer Großschifffahrtsstraße, auf See, im Wildwasser erfordert andere Überlegungen als die Bummeltour auf einem Kleinfluß.
- Wanderboote und Seekajaks sind größtenteils mit einer Steueranlage ausgerüstet (Seekajaks immer)
- Bei Wanderbooten, besonders aber bei Seekajaks, ist eine Deckbespannung (Halteleine) sinnvoll
- Treidelleine, Ersatzpaddel und Kompass empfehlen sich bei großen Touren. Lenzpumpen auf See bei größen Touren
- Auftriebskörper müssen sein - können aber durch wasserdichte Packsäcke ersetzt werden. Abgeschottete Boote benötigen keine.
- Eine Schwimmweste ist bei großen Touren sinnvoll - Kinder müssen immer eine Schwimmweste tragen. Ebenso bei Fahrten auf See. Aber Achtung, sie bietet keinen Schutz vor dem Ertrinken sondern dient lediglich als Schwimmhilfe und Rettungsmittel. Bei bestimmten Wettkampfsportarten sind Schwimmwesten zwingend vorgeschrieben. Auch beim Wildwasserfahren ist sie ein Muß.
- Die Bekleidung muss den Witterungsverhältnissen angepasst sein. Auf längere Touren immer Ersatzkleidung -wasserdicht verpackt- mitnehmen. Leichte Sportschuhe oder Paddelschuhe sind vorzuziehen. Je nach Tour können noch Paddeljacke, Neoprenanzug, Kopfschutz und Paddelhandschuhe hinzukommen.
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- Das Kajak sollte Tragegriffe/-schlaufen oder Knebel am Bug und Heck haben.
- Auf kurzen Strecken trägt man seinen Kajak wie einen Koffer: Man packt ihn am Süllrand (= Rand der Einstiegsluke), denn dort liegt der Schwerpunkt.
- Auf längeren Strecken oder in unwegsamen Gelände schultert man sein Boot besser.
- Ist das Boote beladen (ist bei Wanderfahrten immer der Fall), die Strecke zu lang oder das Gelände unwegsam, so trägt man das Kajak mit einem Partner, oder benutzt einen Bootswagen - sofern das Gelände es zulässt.
Auf Fließgewässern das Boot grundsätzlich mit dem Bug gegen die Strömung einsetzen.
Einsteigen mit Hilfe der "Paddelbrücke":
Bei der "Paddelbrücke" wird das Paddel flach aufs Ufer und quer hinter den Süllrand gelegt. Mit einer Hand Süllrand und Paddel fassen (Daumen nach hinten) und mit der anderen Hand am landseitigen Schaft abstützen.
Was ist eine Bootsrutsche ? - Hier die Antwort ...